Hochule Wismar, Außenstelle Malchow/Insel Poel

  • Träger: Internationaler Bund (IB) Nord Westmecklenburg
  • Anzahl an ÖBFD-Stellen: 1
  • Alter: beliebig
  • Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
  • Kategorien: Naturschutz / Landschaftspflege / Artenschutz, Ökologisch Leben, Umwelterziehung / Umweltbildung

Der Studien- und Forschungsstandort der Professur Verfahrenstechnik biogener Rohstoffe in Malchow auf der Insel Poel ist umgeben von 500 Energie-, Färber-, Heil- und Gewürzpflanzen. Studierende und Besucher des Hochschulgeländes erleben in Zeiten des Klimawandels einen Ort, der seit vielen Jahren einen machbaren Weg der Nachhaltigkeit für Mensch und Natur in einer umweltbezogenen Gleichberechtigung verfolgt. Partizipatorische Prozesse finden hier einen Ort, an welchem es möglich ist, zukunftsorientierte Strategien zu entwickeln. Die Natur trifft auf wissenschaftlich fundierte, kreative und ermutigende und machbare Konzepte.

Tätigkeiten der Freiwilligen

Ziel ist die Unterstützung sämtlicher Aktivitäten zu Weiterentwicklung, Pflege und Erhalt der Artenvielfalt von Schaugarten, Gewächshäusern und Klimakammern bei gleichzeitig eigenständiger Gestaltung einzelner Gartenbereiche im Zusammenhang mit Umwelt- und Landschaftsschutz, Kunst und Naturwissenschaft. Das bedeutet:

Eine seit Jahren brach liegende Schaugartenfläche wird in Absprache mit dem hiesigen Gärtner, Imker und dem Leiter der Einrichtung Prof. Stollberg unter Berücksichtigung der Artenvielfalt und aktuellen Umwelt-Anforderungen neu konzipiert und neu gestaltet. Altholz, abgestorbene Bäume und Sträucher werden dabei z.B. für Benjeshecken, Zäunen, Wegbegrenzungen, Sitzgelegenheiten oder Baumhäusern wieder genutzt. Nutzpflanzen, Kräuter- und Wildblumen-Gruppen werden direkter Bestandteil der neu angelegten Lehr und Erlebnispfade. Auch wird sich das damit verbundene Auslichten des Baumbestandes für die Bienenkultur der im Schaugarten befindlichen Imkerei positiv auswirken.

Es ist angedacht, eine Basis zu erschaffen, welche durch die gestalterische Vielfalt den Zusammenhang von Natur, Kunst und Wissenschaft sichtbar und erlebbar macht.

Die Arbeiten werden in einer Dokumentation in Form von Fotos, Bildern und Texten festgehalten

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